Die Lebensmittlergenossenschaft 'Społem' ist ein Unternehmen
mit 55-jähriger Tradition. Die Grundlage der Genossenschaft
waren folgende Unternehmen:
Die Lebensmittlergenossenschaft 'Przyszłość', gegründet
1946 von einer Gruppe von Lehrern, die Genossenschaft 'Jedność',
gegründet von einer Gruppe von Arbeitern des Chemiekombinats
Dwory bei Oświęcim. Am 5 Februar 1959 erfolgte die Vereinigung
der zwei Obigen.
Am 15 November 1949 nahm unser Unternehmen die Name 'Spółdzielnia
spożywców w Oświęcimiu' [Lebensmittlergenossenschaft in
Oświęcim].
Von dem 15. Februar 1948 bis zum 31. Dezember 1949 wirkte
in Oświęcim die Arbeitsgenossenschaft 'Rzeźnik', welche
von der Lebensmittlergenossenschaft in Oświęcim übernommen
wurde.
Wir betrachten das Jahr 1949 als das Gründungsjahr unseres
Unternehmens.
Zu dieser Zeit besaß die Genossenschaft schon 10 Laden,
ein Fleischerhaus, 2 Bäckereien, einen Imbiss, ein Büfett
und 2 Lagerhäuser.
Die darauffolgenden Jahren bringen viele Veränderungen,
sowie weitere Entwicklung des Unternehmens, mit sich. Bis
Ende 1960 besaßen wir schon 44 Läden, 32 mit Ess- und Lebensmittel,
6 kleine Läden, 2 Bäckereien, 4 Restaurants, 5 Imbisse,
ein Cafe, einen Fleischverarbeitungsbetrieb und ein Schweinemasthaus.
Die Genossenschaft hatte 3053 Mitglieder, für welche 2 Haushaltsgerätverleihstellen,
eine Schneiderberatungsstelle und eine Mangel zur Verfügung
standen.
Die Inbetriebnahme der mechanischen Bäckerei im Jahre 1956,
deren Möglichkeiten sie zu den bahnbrechenden Investitionen
zählen lassen, war unbestritten ein Erfolg. Das nächste
Kapitel in der Geschichte unseres Unternehmens ist die Verbindung
mit der Lebensmittlergenossenschaft aus Kęty. Zu dieser
Zeit bestanden 83 Läden, 24 Kleinläden, 15 Bars und Büfette,
6 Bäckereien, 2 Fleischverarbeitungsbetriebe, eine Getränkeanlage
und eine Bierabfüllanlage der Genossenschaft.
Diese Zusammenarbeit bestand bis Juni 1976, wann an einer
Tagung der Delegierten entschieden wurde, unsere Genossenschaft
wird teil einer woiwodschaftlichen Genossenschaft, und wird
somit deren Zweigstelle. Im Jahre 1974 fand die Vereinigung
mit der Genossenschaft aus Brzeszcze statt, welche ein Jahr
bestand.
Ein wichtiger Erfolg war die Eröffnung des Ladens 'Tęcza'
in 1969 im Zentrum von Oświęcim. Der Laden wurde nach den
Reformen von 1976 teil des WPHW [polnisch - Wojewodschaftliches
Innenhandelsunternehmen].
Die nächsten Veränderungen hängen mit der administrativen
Reform im Staat zusammen. Juli 1975 wurde unser Unternehmen
der Woiwodschaftsgenossenschaft mit Sitz in Bielsko-Biała
unterordnet. Zu dieser Zeit wurden wir auch Besitzer der
Läden der Genossenschaft aus Chrzanów in der Stadt Chełmek.
Im Juli 1976, infolge der Handelsreformen im Staat, der
Genossenschaft kamen sämtliche Bars, Läden und Bäckereien
hinzu. Die Industriegüterläden brauchten wir an WPHW zu
überreichen. Diese Veränderungen wirkten sich für die Genossenschaft
nicht günstig aus, haben aber ihre Entwicklung nicht gebremst.
Im Jahre 1972 kaufte die Genossenschaft, vom Chemiebetrieb
in Oświęcim, das Gebäude in der Łukasiewicz-Strasse Nr 4,
wo die Verwaltung ihren Sitz hat. Sonstige Räume werden
anderen Unternehmen vermietet.
Im Jahre 1975 die Genossenschaft öffnete Laden Nr 59, mit
Fläche von 567 qm, welcher unter Kunden 'Kleiner Berlin'
genannt wird.
In 1977 baute die Genossenschaft 2 weitere Läden, welche
die Gesamtfläche von über 100 qm hatten.
In 1979 ein 100-qm-grosser Bar wurde eröffnet, und in 1980
weitere Läden in der Siedlung Zasole, mit Gesamtfläche von
200 qm.
In den Jahren 1970-1977 unterschrieb die Genossenschaft
einen Vertrag mit einer Baugenossenschaft, 'Budowlanka'.
Das Ziel war die Kreditierung des Baus neuer Läden in der
Siedlung Błonie: Laden 58, Fläche 280 qm, Laden 11, Fläche
169 qm., Bar, Fläche 75 qm, und in der Siedlung Zasole -
Läden 47, 14 und 39, mit 450 qm Gesamtfläche.
Alle Kredite wurden 1990 zurückbezahlt.
Die Jahren 1982-1985 sahen die Demokratisierung des genossenschaftlichen
Lebens. Neue Gesetze traten in Kraft. Am 9. Oktober 1982
beschloss die Versammlung der Gesellschafter die Veränderung
des Namens auf 'PSS Społem' in Oświęcim, und die Verselbstständigung
des Unternehmens mit eigener Rechtspersönlichkeit.
Nach einer weiteren Reform in 1982 musste das Unternehmen
ein Warenhaus zugunsten eines monopolistischen Staatsunternehmens
verlieren.
Dezember 1984 sah die Eröffnung eines neuen Ladens in der
Nidecki-Strasse, mit Fläche von 1500 qm, und des 'Melba'-Ladens,
mit 99 qm Fläche. Dank des Vertrags mit Budowlanka wurde
im Jahre 1985 ein weiterer Laden in Zasole eröffnet, mit
776 qm Fläche.
Die Blüte der Genossenschaft waren die Jahre 1976-1999.
Zu dieser Zeit besaß das Unternehmen, in 2 Städten, Oświęcim
and Chełmek, 79 Läden, 6 Restaurants, 2 Cafes, 13 Bars,
2 öffentliche Mensas, 18 betriebliche Mensas, eine Bäckerei,
2 Konditoreien, eine Altbrotanlage, ein Betrieb zur Herstellung
von alkoholfreien Getränken, und eine Bierabfüllanlage,
eine Gemüseanlage, 10 Lagerhäuser, 2 Damenläden, 1 Herrenladen,
eine Elektrikwerkstatt, eine Kühlschrankwerkstatt und eine
Holzwerkstatt. Wir hatten 1500 Mitarbeiter, und die Genossenschaft
hatte 7000 Mitglieder.
Das Jahr 1989, von vielen als Durchbruch angesehen, brachte
viele Veränderungen mit sich, weil das Unternehmen auf dem
freien Markt mit neuen Regeln agieren musste. Man sah neue
Aufgaben vor sich. In den Jahren 1989-1990 brauchte die
Genossenschaft über 60% der bisherigen Unternehmen in Privatgebäuden,
öffentlichen Gebäuden und Gebäuden der staatlichen Bahn,
an die Mitarbeiter zu vergeben. Mit der Genossenschaft blieben
eigene Läden, sowie Läden der Baugenossenschaft und 2 Läden
und 2 Bäckereien der Stadtrat.
Heute hat die Genossenschaft 394 Mitglieder, samt einer
Schülergenossenschaft. Das Unternehmen ist mehr als 55 Jahren
der Tradition. Die Erscheinung des freien Marktes mit Konkurrenz
brachte Veränderungen in Einkaufsgewohnheiten unserer Kunden
mit sich.
'Społem' braucht mit der Konkurrenz schrittzuhalten, also
die Erfahrungen der schwedischen Kooperative Forbundet nutzend
stellen wir eine Kette moderner Lux-Läden zur Verfügung.
Diese Läden sind moderne Lebensmittelläden, wo Essen, sowie
andere Produkte des täglichen Bedarfs zur Verfügung stehen.
Sie zeichnen sich durch besondere Innenausstattung, Produktauswahl
und eingetragene Marke aus. Sie entstehen durch Modernisierung
unserer bestehender Läden. Zu diesem Zeitpunkt besitzt Społem
3 Lux-Läden, 4 Mini-Lux-Läden und 12 traditionelle Läden.
Sonst besitzen wir 2 Bäckereien und eine Konditorei, welche
200 Arten von Backwaren der höchsten Qualität anbieten.
Die werden alle traditionell gebacken, mit Nutzung nur natürlicher
Zutaten.